Der Gameboy Classic ist der Ur-Großvater der Handheld-Spielekonsole.  Mit aus heutiger Sicht lächerlichen Leistungen und nur einem Spiel (Tetris) revolutionierte er 1989 den Spielemarkt. Er war verhältnismäßig klein, der Akku hielt sehr lange, das Display war für die Zeit herausragend und der Sound war revolutionär. Der Gameboy Classic trumpfte mit einem 4-MHZ-Prozessor, 8 KB RAM, 8 KB VRAM, 4-Kanal-Stereo-Sound und einem 2,6 Zoll großen Display auf. Doch er hatte auch Mankos. 1992 wurde entdeckt, dass sich der Akku bei extrem schnellen Ladezyklen dehnen könnte. Außerdem hatte der Gameboy keine Hintergrundbeleuchtung, was das Spielen im Dunkeln unmöglich machte. Der Sound kam aus zwei Stereo-Lautsprechern und erzeugte eine aus Pieptönen generierte Musik, die die späten 90er prägte.

Später kam dann ein Gameboy auf den Markt, in den man Spielekartuschen mit einem ROM-Chip einschieben konnte. Diese Kartuschen waren nicht modifizierbar und entgingen so der Softwarepiraterie.

Der Gameboy war ein Stern der frühen 90er und prägte eine ganze Kulturbewegung. Er blieb mit seinen späteren Versionen bis ca. 2005 auf dem Markt, dann eroberten Smartphones und neuere Handheld-Konsolen den Markt.

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Kategorien: GameboySpielenWissen

JKL213

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